Mittwoch, 24. Oktober 2012

Portrait: Roberto Matta

Roberto Matta, vollständig Roberto Antonio Sebastian Matta Echaurren, wurde am 11. November 1911 in Santiago de Chile geboren und starb am  23. November 2002 in Civitavecchia in Italien. Er war insgesamt fünf Mal verheiratet und hatte sechs Kinder aus diesen Ehen.

Ursprünglich war Matta Architekt. Er schrieb zunächst Artikel für die surrealistische Zeitschrift Minotaure. Durch seine Reisen kam er in Kontakt mit Künstlern wie Salvador Dalí, André Breton, Henry Moore, Roland Penrose und Alvar Aalto. Breton war es, der Matta 1937 zum Surrealisten erklärte. Noch heute wird er als der letzte Surrealist bezeichnet.

1938 begann Matta erst selbst zu malen - während dieser Phase entstanden auch seine psychologischen Morphologien - und wanderte aufgrund der politischen Situation noch im selben Jahr nach New York City aus. 1947 wurde er von den Surrealisten ausgeschlossen, aber 1959 wieder aufgenommen. Matta malte als einer der Ersten auf Großflächen am Boden.

Matta war eng verbunden mit seinem Heimatland Chile. So reiste er 1971 nach Chile, um dort die politische Situation zu ändern. Er war der Ansicht, dass die Kunst in seinen verschiedenen Formen das Dasein des Menschen verändern kann.

Durch seinen Bezug zur Architektur beschäftigte Matta sich in seinen Werken u.a. mit der Beziehung vom Menschen zum Raum.



Weiterführende Links:
→ http://www.matta-art.com/
→ http://www.ndr.de/kultur/kunst_und_ausstellungen/hamburg/matta101.html
→ http://www.artcyclopedia.com/artists/matta_roberto.html